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Bericht aus dem Zofinger Tagblatt Zehn Jahre im Dienst der Vereine Der Attelwiler Niklaus Erismann sorgt als Beleuchter bei den verschiedensten Anlässen im Suhren-, Uerken- und Ruedertal für das richtige Licht An Unterhaltungsabenden von Vereinen, an Konzerten, Turnerabenden, Jubiläen und anderen Festivitäten trägt der Beleuchter einen wesentlichen Anteil am Gelingen des Anlasses bei. Niklaus Erismann aus Attelwil hat dies längst entdeckt und stellt seit zehn Jahren sein liebstes Hobby in den Dienst zahlreicher Vereine in der Region. Von Haus aus ist er Lastwagenführer und täglich unterwegs mit einem grossem Brummi. Da aber sein Vater ein erfolgreiches Elektrofachgeschäft betreibt, kam er sehr früh schon mit dieser Materie in Berührung, und er interessierte sich insbesondere für Beleuchtung. Schon sehr früh begann er diesbezüglich zu basteln und zu pröbeln. Dieses Hobby zur Tugend zu machen, beschloss Niklaus Erismann aus der Not heraus. Sowohl die Theatergruppe Bottenwil wie auch der Turnverein Staffelbach - beiden Vereinen ist er sehr zugetan - wollten punkto Beleuchtung neue, bessere Wege gehen. Niklaus Erismann begann, diesen Vereinen sein bisher erworbenes Wissen zur Verfügung zu stellen und auch die notwendigen Geräte zu beschaffen. Er besuchte zudem Beleuchterkurse, um die ganze Sache professionell angehen zu können, und das erste Steuergerät mit ein paar Scheinwerfern wurde angeschafft. Die besten Effekte erzielen Er wollte das Licht auf der Bühne aus dem Hintergrund steuern, denn nur so können die besten Effekte erreicht werden. Weitere Teile kamen nach und nach dazu, unter anderem auch ein Effektgerät, das er auf einem Occasionsmarkt erstand. Er selber konstruierte mit Hilfe seines Vaters - auf seine Hilfe kann er jederzeit zählen - weitere Geräte, und so erarbeitete er sich nach und nach eine komplette Beleuchtung, die sich höchst professionell einsetzen lässt. Je nach Angebot auf dem Markt oder nach den Wünschen der Vereine ergänzt er seine Anlage immer wieder. Seine Anlage ist nicht computergesteuert. Er betätigt alle Schalter noch selber und passt sich dabei der jeweiligen Situation an. «Der Beleuchter muss nach Gefühl arbeiten, es muss aus dem Bauch kommen. Je nachdem, wie die Stimmung im Publikum ist oder wie sich dieses überhaupt von der Altersstruktur her zusammensetzt, muss man die Beleuchtung anpassen. Zudem sind die Akteure auf der Bühne ja auch keine Computer, die immer am selben Ort stehen und ihre Auftritte jedes Mal genau nach Schema durchführen. Der Beleuchter muss sie in jedem Fall ins günstigste Licht setzen, auch wenn sie mal spontan improvisieren.» Die Tatsache, dass Niklaus Erismann keine High Tech verwendet, hat zwei wesentliche Vorteile: Seine Preisgestaltung ist höchst vereinsfreundlich, und er bleibt flexibel. Viel Zeitaufwand Niklaus Erismann nimmt sich im Vorfeld einer Veranstaltung viel Zeit. Er hat die Erfahrung gemacht, dass zum Beispiel das Beleuchten eines Turnerabends eine Wissenschaft für sich darstellt. Tempo, Szenenwechsel und der menschliche Aspekt müssen berücksichtigt werden. Er besucht deshalb neben Sitzungen mit den Verantwortlichen die Hauptprobe und macht für sich selber ein genaues Regiebuch. Er muss darauf achten, dass er den goldenen Mittelweg sowohl für ein altersmässig sehr gemischtes Publikum wie auch für die Akteure auf der Bühne findet. Es darf nicht zu grell sein, und doch sollte alles ausgeleuchtet werden. Dabei berät er die Vereine auch und gibt Erklärungen ab, wie eine Nummer am effektivsten zur Geltung käme. Seine Erfahrung wird geschätzt, und seine Ratschläge beherzt man gerne. Er integriert die bestehende Beleuchtung einer Mehrzweckhalle problemlos in seine Anlage und erhält damit noch grössere Möglichkeiten. Seine ganze Anlage hat er so konzipiert und verpackt, dass sie in einen Pferdetransporter passt. Alle Kisten sind auf Rollen, und so kann er seine Anlage überall, auf kleinstem Raum einrichten, einzige Voraussetzung ist ein Stromanschluss. Neben Turn-, Mehrzweck- und Theaterhallen sind Festzelte oder gar Scheunen sein Tätigkeitsgebiet. Auch an Openairs wurde er schon als Beleuchter engagiert. Rund vier bis fünf Stunden rechnet er für das Einrichten. Dann kommt der Anlass selber, und anschliessend nimmt das Wegräumen noch einmal geraume Zeit in Anspruch. Umfassendes Angebot Heute steht Niklaus Erismann ein umfassendes Angebot an Licht-, Show- und Effektgeräten zur Verfügung. Rund 20 Effektgeräte hat er in seinem Bestand, er kann Rauch erzeugen und besitzt auch die dazu erforderlichen Ventilatoren. Denn nur mit ihnen lassen sich Raucheffekte auch richtig steuern. Wenn er Volldampf drauf gibt, braucht er für den Betrieb rund 20 000 Watt. Dabei sind die richtige Position und Einstellung der Scheinwerfer von grösster Bedeutung. Er arbeitet mit Verfolger, sodass auch einzelne Personen oder Szenen hervorgehoben werden könnten, und er arbeitet mit Farbe, die er gezielt einsetzt. Neu hat er auch zwei Funkmikrofone zur Verfügung. Diese sind sehr beliebt, vermeiden sie doch Rückkoppelung, und sie sind kabelfrei. Niklaus Erismann arbeitet vorwiegend allein, hat aber einige Kollegen zur Verfügung, die er im Notfall herbeirufen kann. Seine Geräte können auch gemietet werden, zu höchst sympathischen Bedingungen. Seine Engagements umfassen Turner-, Musik-, Theater- und Jodlerabende, aber auch 1.-August-Feiern, Jubiläumsfeiern (zum Beispiel Trisa Bürstenfabrik, Triengen) und Bankversammlungen. Zurzeit läuft ein Riesenprojekt mit den Staufberg-Musikanten in Staufen, das im Laufe dieses Sommers durchgeführt wird. Im Moment stehen die Theaterabende in Bottenwil sowie die Turnerabende Schlossrued und Schmiedrued bei ihm auf dem Programm. Er wird an diesen Abenden erneut zeigen, was er kann. Zu erreichen ist er unter der Adresse Niklaus Erismann, Fest- und Bühnenbeleuchtung, Hauptstrasse 85, Attelwil, Natel-Nr. 079 222 85 62. st |
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